Entdecken Sie unser außergewöhnliches Produktangebot, das eine sorgfältige Auswahl an Artikeln umfasst, die Qualität, Innovation und Funktionalität miteinander verbinden, um Ihre Anforderungen bestmöglich zu erfüllen.
High-Tech Prüfsysteme für zuverlässige Elektronikvalidierung
Unsere Produkte bieten präzise und skalierbare Testlösungen für die Validierung komplexer Elektronik. Von modularen Testracks bis zu individuellen Prüfmitteln ermöglichen sie effiziente, automatisierte Prüfprozesse mit hoher Reproduzierbarkeit. Durch die Kombination aus Hardware, Software und Messtechnik entstehen Systeme mit geringer Fehleranfälligkeit und nahtloser Einbindung in Entwicklungs- und Produktionsumgebungen.Produktbeschreibung
Das AERA Testrack bietet Ihnen die Möglichkeit, Schnittstellen eines oder mehrere Prüflinge zentral zu steuern, zu erfassen und auszuwerten. Die Prüflinge werden mittels Kabelbaum an das Testrack angeschlossen. Zur Steuerung und Automatisierung nutzen Sie den Industrie PC inklusive TFT Schublade. Maßgeschneidert, Testsysteme (Klimakammer/ Shaker), Prüfling für Infotainmentsysteme Automotive Bereich. Neben Standardausführungen entwickeln und fertigen wir auch kundenspezifische Gehäuse und individuelle Systemlösungen, abgestimmt auf die technischen Anforderungen und den jeweiligen Einsatzzweck.
Vorteile & Merkmale
Das Testsystem wird individuell auf den jeweiligen Prüfling ausgelegt und bietet maßgeschneiderte Schnittstellen sowie spezifische Prüflingskabelbäume. Es unterstützt die parallele Prüfung mehrerer Prüflinge, ist für die Testautomatisierung vorbereitet und wird inklusive prüflingsspezifischer Testsequenzen geliefert. Dank des modularen Aufbaus lassen sich externe Komponenten einfach integrieren und zukünftige Erweiterungen problemlos umsetzen. Robuste Industriekomponenten, eine integrierte USV sowie Wartung und DAkkS-konforme Kalibrierung sorgen für einen zuverlässigen 24/7-Betrieb.
Technische Daten
Das Testsystem ist in einem mobilen 19″-Flycase auf Rollen untergebracht. Die Gehäusehöhe ist von 6 HE (400 mm) bis 40 HE (1.958 mm) verfügbar, die Tiefe beträgt je nach Ausführung 400 bis 2.500mm bei einer Standardbreite von 600 mm. Die maximale Tragfähigkeit liegt bei 450 kg.
Produktbeschreibung
Alle aktiven AERA Geräte arbeiten mit derselben Steuerplattform. Sie ist in jeder Baugruppe fest verbaut und sorgt dafür, dass sich AMPS, AEC, A2B, THMS, DC Power Hub, Loadboard, GMSL3-Module, Switchbox und E50 Box alle gleich bedienen lassen.
Im Mittelpunkt steht die integrierte Web-GUI. Jedes Gerät stellt eine eigene Webseite bereit: IP-Adresse oder Gerätenamen in den Browser eingeben, fertig. Es muss keine Software installiert werden, und mehrere Arbeitsplätze können parallel auf dasselbe Gerät zugreifen. Alle relevanten Werte sind nach Kategorien gruppiert, lassen sich einzeln auslesen und setzen, und ein Hilfetext erscheint, sobald man mit der Maus über einen Eintrag fährt. Wer lieber tippt, findet in derselben Oberfläche eine Kommandozeile. Auch Firmware-Updates laufen über den Browser.
Die Web-GUI wird immer über Ethernet aufgerufen. USB-C und RS232 stehen, sofern am Gerät vorhanden, für die Kommandoschnittstelle zur Verfügung, etwa zum Automatisieren per Skript. Welche Schnittstellen ein Gerät bietet, steht beim jeweiligen Produkt.
- Web-GUI im Browser, ohne Installation von Software
- Zugriff über IP-Adresse oder frei vergebbaren Gerätenamen
- Mehrere Arbeitsplätze können gleichzeitig zugreifen
- Grafische Oberfläche, Kommandozeile und Firmware-Update in derselben Ansicht
- Einheitlicher Befehlssatz über alle AERA Geräte hinweg
- Burst-Funktion für zeitgenaue Messreihen
Spezifikationen
Schnittstellen
- Ethernet (TCP/IP und UDP/IP), Netzwerkport 15181
- USB-C als virtueller COM-Port
- RS232 mit 115200 Baud, 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit
- Web-GUI ausschließlich über Ethernet erreichbar
- Nicht jedes Gerät bietet alle drei Schnittstellen
Technische Daten
- Netzwerkkonfiguration über DHCP oder feste Adressvergabe
- Firmware-Update über den Browser
- Burst-Funktion für zeitgenaue Datenaufzeichnung
Anwendung
- Bedienung ohne Softwareinstallation, direkt im Browser
- Einheitliche Befehle über alle AERA Geräte hinweg
- Automatisierte Testabläufe per Skript
- Fernzugriff auf Geräte im Testsystem
- Firmware-Updates im laufenden Betrieb
Downloads
Produktbeschreibung
Der AERA Automotive Ethernet Converter verbindet klassisches Ethernet mit Automotive Ethernet. Er wandelt den physikalischen Layer zwischen BASE-T und BASE-T1 um, mit 100 Mbit/s und 1 Gbit/s. Datenpakete werden dabei weder modifiziert noch zwischengespeichert.
Damit lässt sich jedes Steuergerät mit T1-Schnittstelle ohne Umwege an Standard-Netzwerktechnik anbinden, ob Laptop, Messgerät oder im Testsystem. Die Konfiguration erfolgt wahlweise manuell direkt am Gerät oder per Software über USB-C (VCOM) und Ethernet. Bedient wird der AEC über ACP mit der integrierten Web-GUI. Für sicherheitskritische Anwendungen unterstützt der AEC MACsec-Verschlüsselung auf MAC-Ebene.
Der Converter ist in zwei Bauformen erhältlich. Beide arbeiten mit derselben Elektronik und unterscheiden sich nur in der Anzahl der Kanäle und in den Abmessungen: als kompaktes Standalone-Gerät im Tischgehäuse für schnelle Laboraufbauten und als 6-Channel-Converter für den platzsparenden Einbau in Testsystemen.
Spezifikationen
- Verlustfreie Wandlung zwischen BASE-T und BASE-T1
- 100 Mbit/s und 1 Gbit/s
- Master- und Slave-Betrieb
- MACsec-Verschlüsselung auf MAC-Ebene
- Konfiguration manuell am Gerät oder per Software
- Als Standalone-Gerät und als 6-Channel-Converter erhältlich
- Versorgungsspannung: 12 V DC
Schnittstellen
- Ethernet und USB-C (VCOM) zur Steuerung
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
- BASE-T-Anschluss: RJ45
- BASE-T1-Anschluss: MATEnet oder HMTD
Bauformen
- Standalone Converter: 1 Kanal
- 6-Channel Converter: 6 unabhängige Kanäle
Anwendung
- Anbindung von T1-Steuergeräten an Standard-Netzwerktechnik
- Integration in Testsysteme und Prüfstände
- Restbussimulation und Steuergeräte-Kommunikationstests
Produktbeschreibung
Der AEC mGig erweitert die Converter-Familie um Multi-Gigabit-Geschwindigkeiten. Er wandelt zwischen BASE-T und BASE-T1 mit 2,5, 5 und 10 Gbit/s.
Der mGig arbeitet ausschließlich auf dem physikalischen Layer und beeinflusst weder Inhalt noch Timing der Übertragung. Auf der BASE-T-Seite kommt ein SFP-Cage zum Einsatz, sodass sich das Gerät flexibel an vorhandene Netzwerktechnik anbinden lässt. Bedient wird der mGig über ACP mit der integrierten Web-GUI, konfiguriert wahlweise direkt am Gerät oder per Software über USB-C und Ethernet.
Spezifikationen
- Multi-Gigabit-Wandlung mit 2,5, 5 und 10 Gbit/s
- Verlustfreie Wandlung zwischen BASE-T und BASE-T1
- Master- und Slave-Betrieb
- MACsec-Verschlüsselung auf MAC-Ebene
- SFP-Anschluss auf der BASE-T-Seite
- Als Standalone-Gerät und als 6-Channel-Converter erhältlich
- Versorgungsspannung: 12 V DC
Schnittstellen
- Ethernet und USB-C (VCOM) zur Steuerung
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
- BASE-T-Anschluss: SFP
- BASE-T1-Anschluss: HMTD
Bauformen
- Standalone Converter: 1 Kanal
- 6-Channel Converter: 6 unabhängige Kanäle
Anwendung
- Integration in Testsysteme und Prüfstände
- Protokollanalyse bei hohen Datenraten
Produktbeschreibung
Das AERA A²B Test Device prüft ein komplettes A²B-Setup vom Master bis zum letzten Slave-Knoten. Jeder der sechs Transceiver lässt sich per Software einzeln als Master oder als Slave konfigurieren, und zwar jederzeit im laufenden Betrieb. So bildet eine einzige Baugruppe wahlweise einen kompletten Bus mit mehreren Knoten nach oder ersetzt gezielt einen einzelnen Teilnehmer im realen Aufbau.
Auf der Baugruppe sitzt ein Audio-DSP. Er erzeugt Audiosignale direkt auf dem Board, sodass sich Frequenzen und Testtöne ohne externe Quelle in den Bus einspeisen lassen. Zusätzlich kann jeder Transceiver auf einen Codec geschaltet und mit einem analogen Ausgang belegt werden. Damit lassen sich externe Lautsprecher direkt anschließen oder umgekehrt externe Audioquellen auf die A²B-Transceiver legen, ohne zusätzliche Wandler im Aufbau.
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die interne Lastschaltung. Sie belastet die Phantomspannung des A²B-Busses gezielt und definiert mit bis zu 300 mA, wahlweise im Leerlauf, unter einstellbarer Last oder im Kurzschluss. So lassen sich Spannungseinbrüche und Leitungsverluste realitätsnah nachstellen, ohne externe Lastwiderstände anschließen zu müssen. Die 6 Channel PCB stellt für die Busspannung einen Connector bereit, über den sich der belastete Bus mit einem externen Messgerät der gewünschten Genauigkeit erfassen lässt. Bedient wird die Baugruppe über ACP mit der integrierten Web-GUI.
Spezifikationen
- Sechs A²B-Transceiver, jeder einzeln als Master oder Slave konfigurierbar
- Umkonfiguration jederzeit per Software möglich
- Audio-DSP zur Erzeugung von Audiosignalen direkt auf der Baugruppe
- Transceiver auf Codec schaltbar, mit analogem Ausgang
- Anschluss externer Lautsprecher und externer Audioquellen
- Interne Lastschaltung bis 300 mA je Kanal
- Connector für die externe Messung der Busspannung
- Generation, AD2428W (3. Generation auf Anfrage)
- Lastmodi: OC (Leerlauf), Load (bis 300 mA), SC (Kurzschluss)
- Versorgungsspannung: 12 V DC
Schnittstellen
- Ethernet und USB-C zur Steuerung
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
- A²B-Anschluss: MATEnet
- Analoger Audioausgang über Codec
- DSUB15 für externe Messung der Busspannung
Audio
- Samplerate: 48 kHz
- TDM und Auflösung: bis TDM 16, bis 32 bit
- Frequenzgenerator: Sinus, Rechteck, Dreieck, Sägezahn von 20 Hz bis 24 kHz
- Audio-Einstellungen: Volume
- FFT: 4096 Punkte, Auflösung 11,71 Hz, Fenster Rect, Blackman, Hamming, Hann
Anwendung
- Entwicklung und Verifikation von A²B-Netzwerken im Fahrzeug
- Mikrofonarrays für Spracherkennung und Sprachassistenten
- Tests von Verstärkern, Head-Units und aktiven Lautsprechern
- Einspeisen von Testtönen ohne externe Audioquelle
- Anschluss externer Lautsprecher zur Hörprobe am Bus
- Belastungstests der Phantomspannung über lange Busstrecken
Produktbeschreibung
Das AMPS ist ein modular kombinierbares Netzteilsystem, das Versorgung und Präzisionsmessung in einem Gerät vereint.
Jedes Modul besitzt ein eigenes, unabhängiges AC/DC-Netzteil. Prüflinge beeinflussen sich dadurch nicht gegenseitig. Ebenso besitzt jedes Modul eine eigene Strombegrenzung, die sich unabhängig von den übrigen Kanälen einstellen lässt. Dazu kommen ein Hauptausgang für den vollen Strombereich und drei Hilfsausgänge mit je bis zu 1 A.
Ruhestrom und Volllast lassen sich in einer einzigen, lückenlosen Messreihe erfassen. Die Spannung wird über separate Sense-Leitungen direkt am DUT gemessen und Leitungsverluste automatisch kompensiert. Auf Wunsch wird das AMPS werkskalibriert oder nach DAkkS kalibriert geliefert.
Für kritische Messungen steht eine Burst-Funktion bereit, die sich vorkonfigurieren und für mehrere Parameter gleichzeitig starten lässt. Minimal-, Maximal- und Mittelwerte von Spannung und Strom werden über einen einstellbaren Zeitraum mitgeführt. Bedient wird das AMPS über ACP mit der integrierten Web-GUI. Für besonders schnelle Spannungsrampen kann ein externes Netzteil eingeschleift werden.
Spezifikationen
- Unterbrechungsfreie Strommessung von µA bis 68 A
- Eigenes, unabhängiges AC/DC-Netzteil je Modul
- Strombegrenzung
- Spannungsmessung direkt am DUT über separate Sense-Leitungen
- Werkskalibrierung oder DAkkS-Kalibrierung
- Burst-Funktion für schnelle Messreihen
Schnittstellen
- Ethernet zur Steuerung
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
Wählbare Netzteilkonfiguration
| Leistung | Spannung | Strom |
| 800 W | 15 V DC | 53,4 A |
| 800 W | 24 V DC | 33,5 A |
| 800 W | 30 V DC | 26,7 A |
| 800 W | 36 V DC | 22,3 A |
| 800 W | 48 V DC | 16,7 A |
| 800 W | 60 V DC | 13,4 A |
| 1500 W | 24 V DC | 62,5 A |
| 1500 W | 30 V DC | 50,0 A |
| 1500 W | 36 V DC | 41,7 A |
| 1500 W | 48 V DC | 31,3 A |
| 1500 W | 60 V DC | 25,0 A |
| 3000 W ¹ | 48 V DC | 62,5 A |
| 3000 W ¹ | 60 V DC | 50,0 A |
Strommessung, unterbrechungsfrei über alle Bereiche
| Messbereich | Auflösung | Genauigkeit |
| 0 mA – 7,4 mA | 2,5 µA | 10 µA ± 0,5 % |
| 3 mA – 1,6 A | 500 µA | 800 µA ± 1,0 % |
| 200 mA – 68 A | 20 mA | 100 mA ± 1,0 % |
Spannungsmessung
| Messbereich | Auflösung | Genauigkeit |
| 0 – 60 V | 1 mV | 80 mV ± 1,0 % |
Technische Daten
- Kalibrierung: Werkskalibrierung oder DAkkS-Kalibrierung
Anwendung
- Lückenlose Strommessung vom Ruhestrom bis zur Volllast in einer Messreihe
- Präzise Spannungsmessung
- Rückwirkungsfreie Versorgung mehrerer Prüflinge nebeneinander
- Lastprofile und Verbrauchsmessungen über lange Zeiträume
- Spannungsrampen und Bordnetzsimulation
- Burst-Messungen zur Erfassung schneller Stromtransienten
Produktbeschreibung
Das THMS misst Temperatur und Luftfeuchtigkeit an mehreren Messpunkten gleichzeitig. Bis zu vier Sonden lassen sich parallel auslesen. Der Status jedes Sensors wird direkt am Gerät visuell angezeigt.
Mit den drei Schnittstellen Ethernet, USB und RS232 integriert sich das THMS in nahezu jede Prüfumgebung, bedient wird es über ACP mit der integrierten Web-GUI. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über USB, ein zusätzliches Netzteil ist nicht erforderlich. Das THMS ist als 3HE-Rack-Version für den Einbau ins Testsystem sowie als Standalone-Variante im robusten Metallgehäuse erhältlich.
Spezifikationen
- Standalone-Variante im robusten Metall-Tischgehäuse
- Stromversorgung über USB 5 V möglich, kein extra Netzteil notwendig
- Bis zu vier Sensoren gleichzeitig
- Visuelle Signalisierung des Sensorzustandes
- Gleichzeitige Abfrage aller Messsonden
Schnittstellen
- Ethernet
- USB-Schnittstelle
- RS232 COM Schnittstelle
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
Technische Daten
- Anzahl Sensoren: Vier
- Betriebstemperatur Sensoren: −40 °C bis +125 °C
- Genauigkeit für Temperatur: −40 bis +100 °C ± 0,4 °C, +100 bis +120 °C ± 0,6 °C
- Genauigkeit für Feuchtigkeit: 0 bis 80 % RH ± 1,5 % RH, 80 bis 100 % RH ± 2,0 % RH (gemessen bei 25 °C)
Anwendung
- Temperatur- und Klimaüberwachung in Klimakammern
- Thermische Charakterisierung von Steuergeräten und Baugruppen
- Dauerlauf- und Lebensdauertests mit mehreren Messpunkten
- Umweltsimulation und Konditionierungsprüfungen
- Überwachung von Temperaturen im Testsystem
- Dokumentation von Umgebungsbedingungen während Messungen
Produktbeschreibung
Das Loadboard ist ein 12-Kanal-Lastmodul.
Jeder der zwölf Lastkanäle ist unabhängig steuerbar. Vier Betriebsarten stehen zur Verfügung: Offen (OFF), Kurzschluss (SC), Konstantstrom (CC) und emulierter Widerstand (RES). Strom und Spannung werden je Kanal kontinuierlich gemessen, eine Front-LED zeigt den Zustand jedes Kanals farblich an. Bedient wird das Board über ACP mit der integrierten Web-GUI.
Ergänzend bietet das Board zwölf Relais-Steuerkanäle für externe Relais sowie eine GND-Support-Buchse, über die sich mehrere Ampere starke Rückstrom auf mehrere Leitungen verteilen lässt.
Spezifikationen
- Zwölf unabhängig steuerbare Lastkanäle
- Vier Betriebsarten je Kanal: OFF, SC, CC und RES
- Kontinuierliche Strom- und Spannungsmessung je Kanal
- Farbliche Zustandsanzeige über Front-LED je Kanal
- Zwölf Relais-Steuerkanäle für externe Relais
- GND-Support-Buchse zur Verteilung des Rückstroms
Schnittstellen
- Ethernet
- USB-C (VCOM)
- RS232
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
- Lasteingang: D-SUB 25 (kabelseitig Stecker/male)
Technische Daten
- Stromversorgung: +12 V DC
- Lastkanäle: 12
- Lastmodi: OFF, SC (Kurzschluss, begrenzt), CC (Konstantstrom), RES (Konstantwiderstand)
- Relais-Steuerkanäle: 12
- Unterstützte Relaisspulen: 12 V, max. 200 mA je Kanal
- Eingangsspannung: 0,1 bis 50 V
- Dauerleistung je Kanal: 18 W
- Stromgenauigkeit: ± 1 % ± 10 µA bis ± 2 mA (bereichsabhängig)
- Spannungsgenauigkeit: ± 2 % ± 50 mV (1×), ± 2 % ± 100 mV (2×)
- Temperaturgenauigkeit: ± 4 °C
Spannungen bis 50 V sind ohne Schaden zulässig, die Messung sättigt jedoch oberhalb 25 V. Der maximale Strom hängt von der Eingangsspannung ab.
Anwendung
- Test der DC-Einspeisung (Phantomspeisung) auf Koaxleitungen
- Belastung von Antennenversorgungen und LNB-Speisungen
- Simulation von Verbrauchern an Steuergeräteausgängen
- Belastungstests an GPIO- und Versorgungsausgängen
- Ansteuerung externer Relais im Prüfaufbau
- Automatisierte Lastprofile im Testsystem
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Produktbeschreibung
Der DC Power Hub ist ein modulares DC-Netzteil für bis zu fünf Ausgangsmodule mit je 14 Kanälen. Voll ausgebaut versorgt er bis zu 70 Komponenten einzeln und unabhängig. Über die Master-Slave-Architektur lassen sich zwei Power Hubs koppeln. Damit stehen bis zu 140 steuerbare Kanäle zur Verfügung.
Jeder Kanal besitzt eine eigene elektronische Sicherung mit softwareseitig einstellbarer Auslöseschwelle in 10-mA-Schritten. Löst eine Sicherung aus, kann diese wieder aktiviert werden, entweder per Reset-Taste oder per Software-Befehl. Strom und Spannung werden je Kanal präzise gemessen, eine LED zeigt den Zustand jedes Ausgangs direkt an.
Zehn Kanäle je Modul liefern fest 12 V, vier weitere lassen sich als Gruppe per Software auf 12 V oder 5 V umschalten. Bedient wird der Power Hub über ACP mit der integrierten Web-GUI.
Spezifikationen
- Bis zu 70 einzeln steuerbare Kanäle, bis zu 140 im Master-Slave-Verbund
- Eigene elektronische Sicherung je Kanal
- Auslöseschwelle je Kanal in 10-mA-Schritten einstellbar
- Präzise Strom- und Spannungsmessung je Kanal
- Zehn feste 12-V-Kanäle und vier umschaltbare Kanäle je Modul
- Temperaturgeregelter Lüfteranschluss
Schnittstellen
- Ethernet
- USB
- RS232
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
Technische Daten
- Bauform: 19″-Halbrack-Einschub (42 TE), 3 HE
- AC-Betriebsspannung: 100 bis 264 V AC, 50 bis 60 Hz
- Ausgangsmodule: 1 bis 5
- Ausgangsstrom je Kanal: max. 5 A
- Software-Strombegrenzung: einstellbar je Kanal, 10 mA Auflösung
- Strommessung: max. ± 2 % ± 10 mA
- Spannungsmessung: max. ± 2 % ± 20 mV
- Reaktionszeit Software-Limit: typ. 30 bis 60 ms
- Reaktionszeit Hardware-Limit: typ. 15 bis 20 ms
- Lüfter: PWM-Anschluss max. 6 A, temperaturgeregelt über externen NTC
Anwendung
- Zentrale DC Stromversorgung kompletter Testsysteme
- Einzelversorgung von Steuergeräten und Komponenten
- Gezieltes Power-Cycling einzelner Prüflinge
- Überstrom- und Fehlerfallsimulation über die Software-Sicherung
- Stromaufnahmeüberwachung im Dauerlauf
- Temperaturgeführte Lüftersteuerung im Testsystem
Produktbeschreibung
GMSL3 überträgt hochauflösende Videosignale über eine einzige Koaxleitung und ist im Fahrzeug die Verbindungstechnik für ADAS-Kameras und Displays. Der AERA GMSL3 Deserializer wandelt dieses Signal zurück in ein Standard-Videoformat: wahlweise Mini DisplayPort oder HDMI. Damit lässt sich das Bild einer Kamera oder eines Steuergeräts direkt auf einem handelsüblichen Monitor sichtbar machen, ohne zusätzliche Auswertehardware.
Die Module bieten vollen Zugriff auf sämtliche Register der GMSL3-Chips, auch dort, wo für eine Spezialfunktion kein eigenes Kommando vorgesehen ist. Link- und Fehlerstatus werden je Kanal über LEDs und per Software ausgegeben. Ein integrierter Test-Pattern-Generator erlaubt die Prüfung der Videokette, ohne dass eine externe Quelle angeschlossen sein muss. Mit den Schnittstellen Ethernet, USB-C und RS232 integrieren sich die Module in nahezu jede Prüfumgebung, bedient werden sie über ACP mit der integrierten Web-GUI.
Erhältlich sind Varianten mit zwei und sechs Kanälen. Auf Wunsch schleifen die ETH-Varianten zusätzlich Ethernet über die GMSL-Strecke durch.
Spezifikationen
- Wandlung von GMSL3 nach Mini DisplayPort oder HDMI
- Zwei oder sechs unabhängige Kanäle
- Daisy-Chain-Ausgang je Kanal
- Integrierter Test-Pattern-Generator
- Voller Lese- und Schreibzugriff auf alle GMSL3-Register
- Link- und Error-LED je Kanal
- GMSL2-Abwärtskompatibilität
- Versorgungsspannung: 12,0 V DC
Varianten
- GMSL3-D2-HFM-mDP: 2 Kanäle, 2 × Mini DisplayPort
- GMSL3-D2-HFM-mDP-ETH: 2 Kanäle, 2 × Mini DisplayPort, Ethernet-Tunneling
- GMSL3-D6-HFM-mDP: 6 Kanäle, 6 × Mini DisplayPort
- GMSL3-D6-HFM-mDP-ETH: 6 Kanäle, 6 × Mini DisplayPort, Ethernet-Tunneling
- GMSL3 4×HMTD to 1×HDMI: 2 Kanäle, 1 × HDMI umschaltbar, HDCP 1.4 / 2.3, GMSL2-abwärtskompatibel
- GMSL3 6×Coax to 3×HDMI: 6 Kanäle, 3 × HDMI
Schnittstellen
- Ethernet (RJ45)
- USB-C (Virtual COM)
- RS232 (DSUB9)
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
Technische Daten
- Stromaufnahme: 500 mA (2 Kanäle) bis 2 A (6 Kanäle)
- Interne Sicherung: keine, externe Sicherung oder strombegrenztes Netzteil erforderlich
- Test-Pattern-Generator: in allen Varianten integriert
- Registerzugriff: voller Lese- und Schreibzugriff auf alle GMSL3-Register
- Statusanzeige: Link- und Error-LED je Kanal, Status-LED Controller
- Stream-Auswahl: Stream 1 bis 4
- Sideband-Funktionen: 2 × I²C Pass-Through, 2 × UART Pass-Through, je mit Loopback-Option
- Daisy-Chain: Ausgang je Kanal vorhanden
- Bauform: 19″-Subrack-kompatibel
Anwendung
- Prüfung von ADAS-Kameras und Kameramodulen im Labor
- Sichtbarmachen von GMSL3-Video auf Standardmonitoren
- Test von Fahrzeugdisplays, Kombiinstrumenten und Head-up-Displays
- Infotainment- und IVI-Systemtests
- Link-Qualitäts- und Fehleranalyse über Register- und Statusauswertung
- Ethernet-Übertragung über die GMSL-Strecke prüfen (ETH-Varianten)
- Integration in Prüfstände und Testsysteme
Produktbeschreibung
Die AERA Switchbox wird zwischen Prüfling und Prüflingsumgebung geschaltet und bietet die Möglichkeit, jeden physikalischen Pin nach den E-Testnormen zu prüfen. Das Testsystem schaltet dabei per Befehl zwischen Bypass-Betrieb und dem Fehlerzustand um.
Nachbilden lassen sich die typischen Fehler eines Kabelbaums: unterbrochene Leitung, beschädigte Isolation mit Kurzschluss gegen Masse, gegen die Versorgungsspannung oder gegen einen anderen Pin, Überlast sowie Wackelkontakt durch getaktete Unterbrechung.
Der Aufbau ist modular. Vierzehn Steckplätze nehmen Module auf, die den Signalweg an den jeweiligen Steckverbinder des Prüflings anpassen. Zur Wahl stehen Module für FAKRA, HSD und H-MTD mit hochfrequenztauglichen Relais bis 6 GHz sowie Module für Niederstrom bis 7,5 A und Hochstrom bis 20 A. Die Bestückung wird für jedes Projekt zusammengestellt, sodass die Switchbox genau zum Kabelbaum des Prüflings passt. Die obere Steckerreihe führt zum Prüfling, die untere zur Prüflingsumgebung.
Spezifikationen
- Prüfung jedes physikalischen Pins nach den E-Testnormen
- Umschaltung zwischen Bypass-Betrieb und Fehlerzustand per Befehl
- Vierzehn Steckplätze, Bestückung je Projekt frei wählbar
- Module für FAKRA, HSD, H-MTD, Niederstrom und Hochstrom
- Hochfrequenztaugliche Relais bis 6 GHz in den HF-Modulen
- Hochstromschalter für E-10- und E-13-Tests über 20 A
Verfügbare Module
- FAKRA: 6 Signale und 6 Schirme, max. 1 A, HF-Relais bis 6 GHz, 50 Ω angepasst
- HSD: bis 3 HSD-Stecker, 12 Signale und 3 Schirme, max. 1 A, HF-Relais bis 6 GHz, 50 Ω angepasst
- H-MTD: bis 4 H-MTD-Stecker, 12 Signale und 3 Schirme, max. 1 A, HF-Relais bis 6 GHz, 50 Ω angepasst
- HC (High Current): 5 Signale, max. 20 A, High-Current-D-Sub
- LC (Low Current): 8 Signale, max. 7,5 A, D-Sub
Fehlerfunktionen
- BYPASS: Normalbetrieb, Signal wird durchgeschleift
- OC: Leitungsunterbrechung an einem oder mehreren Pins
- SC_GND: Kurzschluss gegen Masse
- SC_VCC: Kurzschluss gegen Versorgungsspannung
- IC_SC: Kurzschluss zweier Pins gegeneinander
- IC_LOAD: zwei Pins über die externe Last verbunden
- LOAD_GND: Pin über die externe Last gegen Masse
- E10_0R1 / E10_100K: E-10-Sequenz über 0,1 Ω Kiloohm-Bereich
- E13: E-13-Sequenz, getaktete Unterbrechung zur Wackelkontakt-Simulation
- ITS: Pin durchgeschleift, zusätzlich Last-Eingang angeschlossen
Technische Daten
- Stromversorgung: 230 V, 50 Hz AC
- Umgebungstemperatur: +10 °C bis +40 °C
- Modulsteckplätze: 14
Anwendung
- Charakterisierung von Steuergeräten unter Fehlerbedingungen
- Simulation von Kabelbruch und Isolationsschäden
- Kurzschlusstests gegen Masse, Versorgung und benachbarte Pins
- Überlast- und Überstromprüfungen
- Wackelkontakt-Simulation über einstellbare Sequenzen
- E-10- und E-13-Prüfsequenzen
- Automatisierte Fehlerinjektion im laufenden Testbetrieb
Produktbeschreibung
Ein BiasTee koppelt eine Gleichspannung in einen HF-Signalweg ein oder trennt sie wieder heraus. Damit lässt sich eine aktive Antenne, ein LNB oder ein Verstärkermodul über dieselbe Koaxleitung versorgen, über die auch das Signal läuft, ganz ohne zusätzliche Versorgungsleitung.
Die einkreisige Ausführung deckt einen Signalbereich bis 6 GHz ab und ist wahlweise im Aluminiumgehäuse oder als Leiterplattenmodul erhältlich. Für Prüfaufbauten mit vielen Kanälen gibt es eine sechsfache Variante, bei der die einzelnen Kreise getrennte Masseführungen besitzen und sich dadurch nicht gegenseitig beeinflussen.
Spezifikationen
| Modell | Kreise | Max. Frequenz |
| BT1-XX-6G | 1 | 6 GHz |
| BT6-XX | 6, getrennte Masseführung | – |
XX steht für die Steckverbinder-Kombination, F für female SMA und M für male SMA.
Anwendung
- Versorgung aktiver Antennen über die Signalleitung
- Speisung von LNBs im Satellitenempfang
- Ein- und Auskoppeln der Phantomspeisung im Prüfaufbau
- Trennung von DC- und HF-Anteil vor der Messung
- Mehrkanalige Antennenversorgung im Testsystem (6-fach-Variante)
Produktbeschreibung
Resistive Splitter teilen ein HF-Signal auf mehrere Wege auf, etwa um denselben Prüfling und ein Messgerät gleichzeitig zu speisen. In umgekehrter Richtung arbeiten dieselben Bauteile als Combiner und führen mehrere Quellen auf einen Empfänger zusammen.
Zwei Bauarten stehen zur Wahl. Die symmetrische Ausführung teilt das Signal gleichmäßig auf und erreicht die höchsten Grenzfrequenzen bis 16 GHz. Die isolierte Ausführung dämpft die Ausgänge zusätzlich gegeneinander, sodass sich angeschlossene Geräte nicht gegenseitig stören. Erhältlich sind zwei, drei und sechs Ausgänge.
Spezifikationen
| Modell | Ausgänge | Struktur | Max. Frequenz | Bauformen |
| RSC2S-XX-16G | 2 | symmetrisch | 16 GHz | H · 2L · 4L |
| RSC2I-XX-8G | 2 | isoliert | 8 GHz | H · 2L · 4L |
| RSC3S-XX-8G | 3 | symmetrisch | 8 GHz | H · 2L · 4L |
| RSC3I-XX-8G | 3 | isoliert | 8 GHz | H · 2L · 4L |
| RSC6I-XX-6G | 6 | isoliert | 6 GHz | H · 2L · 4L |
XX steht für die Steckverbinder-Kombination, F für female SMA und M für male SMA.
Anwendung
- Aufteilen eines Signals auf mehrere Prüflinge
- Paralleles Mitmessen ohne Auftrennen des Signalwegs
- Zusammenführen mehrerer Quellen auf einen Empfänger
- Verteilen eines Antennensignals im Testsystem
- Entkoppeltes Speisen mehrerer Empfänger (isolierte Ausführung)
Produktbeschreibung
Der Verstärker gleicht Verluste aus, die auf langen Leitungswegen oder beim Aufteilen eines Signals entstehen. Er hebt das Signal um 14 dB an und arbeitet bis 6 GHz, sodass sich auch ausgedehnte Prüfaufbauten mit mehreren Splitterstufen noch mit ausreichendem Pegel betreiben lassen.
Wie die übrigen HF-Komponenten ist er als fertiges Gerät im Aluminiumgehäuse und als Leiterplattenmodul zur Integration erhältlich.
Spezifikationen
| Modell | Kreise | Verstärkung | Max. Frequenz | Bauformen |
| AMP1-14-XX-6G | 1 | + 14 dB | 6 GHz | H · 2L · 4L |
Anwendung
- Ausgleich von Leitungsverlusten in langen Prüfaufbauten
- Pegelanhebung nach mehrstufiger Signalaufteilung
- Aufbereitung schwacher Antennensignale
- Kompensation der Dämpfung von Splittern und Schaltmatrizen
Produktbeschreibung
Mit den Schaltmodulen lässt sich ein HF-Signalweg automatisiert umschalten, etwa zwischen mehreren Antennen, Signalquellen oder Prüflingen. Damit entfällt das manuelle Umstecken, und Testabläufe können vollständig automatisiert werden.
Die einfachen Ausführungen schalten einen Eingang auf zwei, vier, acht oder sechzehn Ausgänge. Für Aufbauten mit mehreren parallelen Signalwegen gibt es Module mit vier voneinander unabhängigen Schaltern auf einer Baugruppe.
Spezifikationen
| Modell | Schalter | Konfiguration | Bauform |
| SW1-SPDT-XX-4L | 1 | 1:2 | 4L |
| SW1-SP4T-XX-4L | 1 | 1:4 | 4L |
| SW1-SP8T-XX-4L | 1 | 1:8 | 4L |
| SW1-SP16T-XX-4L | 1 | 1:16 | 4L |
| SW4-SPDT-XX-4L | 4, unabhängig | je 1:2 | 4L |
| SW4-SP4T-XX-4L | 4, unabhängig | je 1:4 | 4L |
Anwendung
- Automatisiertes Umschalten zwischen Antennen oder Signalquellen
- Reihenprüfung mehrerer Prüflinge an einem Messgerät
- Aufbau von Schaltmatrizen im Testsystem
- Zuschalten von Referenzsignalen zur Kalibrierung
- Parallele Signalwege in einem Gerät (4-fach-Module)
Produktbeschreibung
Die Adapter schlagen die Brücke zwischen den Steckverbindern aus dem Fahrzeug und der Messtechnik im Labor. Automotive-Verbinder wie HSD, H-MTD und MATEnet lassen sich damit auf SMA umsetzen, sodass sich Oszilloskope, Netzwerkanalysatoren und Signalgeneratoren direkt anschließen lassen.
Ein Adapter führt außerdem von HSD auf H-MTD und ermöglicht so den Übergang zwischen zwei Steckverbindergenerationen im selben Aufbau.
Spezifikationen
| Modell | Eingang | Ausgang |
| AD-HSD-F | HSD (Rosenberger D4S23M-40MA5-Z) | 4 × SMA |
| AD-HSD-HMTD | HSD (Rosenberger D4S23M-40MA5-Z) | 2 × H-MTD |
| AD-HMTD-F | H-MTD (Rosenberger E6S20A-40MT5-Z) | 2 × SMA |
| AD-MateNet-F | MATEnet | 2 x SMA |
Anwendung
- Anschluss von Messtechnik an Automotive-Steckverbinder
- Signalanalyse an HSD-, H-MTD- und MATEnet-Leitungen
- Übergang zwischen HSD und H-MTD im selben Aufbau
- Aufbau von Messpunkten im Kabelbaum
- Laboraufbauten mit gemischten Steckverbindersystemen
Produktbeschreibung
Nicht jeder Prüfaufbau lässt sich mit Standardkomponenten abbilden. Wo mehrere Funktionen auf engem Raum zusammenkommen, fasst AERA sie auf einer gemeinsamen Baugruppe zusammen. Das spart Platz im Rack, reduziert die Zahl der Kabelwege und verbessert die Signalqualität, weil Übergänge zwischen einzelnen Modulen entfallen.
Ein Beispiel ist die Splitter-BiasTee-Kombination: Sie teilt ein Signal auf sechs Wege auf und versorgt jeden Ausgang zugleich über ein eigenes BiasTee mit Gleichspannung. Was sonst zwölf einzelne Baugruppen und die entsprechende Verkabelung erfordern würde, sitzt hier auf einer Leiterplatte.
Auf derselben Basis entstehen weitere kundenspezifische Lösungen: andere Kanalzahlen, abweichende Steckverbinder, kombinierte Schalter-Splitter-Aufbauten oder Baugruppen mit definierten Lasten im Signalweg.
Spezifikationen
| Modell | Funktion | Bauform |
| RSC6I+BT6-XX-4L | 6-Wege-Splitter (isoliert) kombiniert mit sechs Bias Tees | 4L |
Weitere Kombinationen auf Anfrage.
Anwendung
- Mehrkanalige Antennenversorgung mit gleichzeitiger Signalverteilung
- Platzsparender Aufbau kompletter HF-Signalpfade im Testsystem
- Kundenspezifische Kanalzahlen und Steckverbinder
- Kombinierte Schalter-Splitter-Aufbauten
- Definierte Lasten im Signalweg
Produktbeschreibung
Mit dem Switch der Serie 2P-DIFF-4G-HSD lässt sich ein differentielles Hochgeschwindigkeitssignal auf einen von zwei Ausgängen schalten. Ausgelegt für Signalbandbreiten bis 4 GHz (mit anderem Steckverbinder bis 6 GHz) eignet er sich besonders für schnelle Video- und Datenübertragung, etwa in LVDS-Anwendungen.
Die Umschaltung erfolgt über einen externen Enable-Eingang (low aktiv) mit 12 V. Ist er aktiviert, schaltet das interne Relais den Signalpfad zuverlässig und mit geringer Einfügedämpfung um. Die Signalpfade sind bidirektional. Das Gerät lässt sich also ebenso nutzen, um zwei Quellen auf eine Senke zu schalten wie umgekehrt.
Der Switch ist konform zur Rosenberger-HSD-Pinbelegung und arbeitet mit HSD-Universal-Coding. Dank der modularen Systemarchitektur lassen sich kundenspezifische Konfigurationen schnell realisieren: mehr Kanäle, andere Steckverbinder, n:m-Matrixschalter, Switch-Splitter-Kombinationen oder DC-Bias-Auskopplung.
Merkmale
- Umschaltung eines differentiellen Signals auf zwei Ausgänge
- Signalbandbreite bis 4 GHz, mit anderem Steckverbinder bis 6 GHz
- Bidirektionale Signalpfade
- Geringe Einfügedämpfung
- Konform zur Rosenberger-HSD-Pinbelegung
- Steuerung über externen Enable-Eingang, low aktiv
Spezifikationen
Anschlüsse
- Anschluss A: HSD-Buchse Rosenberger D4S23M-40MA5-Z
- Anschluss B: HSD-Buchse Rosenberger D4S23M-40MA5-Z
- Anschluss C: HSD-Buchse Rosenberger D4S23M-40MA5-Z
- Stromversorgung: 4-mm-Buchse Hirschmann (972356200 und 972356201)
- Enable: 4-mm-Buchse Hirschmann (972356203)
Technische Daten
- Switch-Konfiguration: 1:2
- Stromversorgung: 12 V DC, 0,6 W
- Steuerschnittstelle: 12 V DC, low aktiv
- Signalbandbreite: 4 GHz, bis 6 GHz mit anderem Steckverbinder
- Betriebsbedingungen: +5 °C bis +35 °C
- Dämpfung bei 1 GHz: 0,7 dB
- Dämpfung bei 2 GHz: 1,0 dB
- Dämpfung bei 3 GHz: 2,3 dB
- Dämpfung bei 4 GHz: 1,9 dB
Anwendung
- Umschalten von Automotive-Videosignalen zwischen zwei Displays
- Umschalten zweier Videoquellen auf ein Display
- LTE- und Mobilfunksignale
- GNSS-Signale
- Digitalradio (SDARS, SiriusXM und andere)
- Alle Anwendungen bis 6 GHz
Downloads
Produktbeschreibung
Die AERA Solution for Automated Testing (SAT) ist eine leistungsstarke Softwarelösung für die flexible und automatisierte Testdurchführung – ideal für wechselnde Produktanforderungen. SAT ermöglicht die einfache Erstellung und Anpassung von Testsequenzen, die verschiedenste Geräte wie Netzteile, Prüflinge, Klimakammern und Messtechnik steuern. Besonders hervorzuheben ist die Synchronisierung mit Temperatur- und Feuchteprofilen, z. B. für Umwelttests nach Automobilstandards. Testfolgen lassen sich ohne Programmierkenntnisse über Microsoft Excel definieren. Die Lösung bietet Live-Visualisierung, automatische Grenzwertüberwachung und umfangreiche Protokollierung – für effizientere Abläufe und höhere Reproduzierbarkeit.
Geräte und Interfaces
Hier ein Auszug an unterstützten Geräten, Herstellern und Interfaces. Auch Erweiterungen um kundenspezifische Interfaces oder Integration neuer Geräte ist kein Problem.
- Klimakammern (Beispiel: Vötsch, CTS, …)
- Generische Interfaces und Protokolle (TCP, UDP, REST, RS232, …)
- National Instruments
- Tektronix
- Rohde & Schwarz
- Automotive Interfaces (Vector, PEAK, A2B, CAN, LIN, BaseT, …)
- Audio und Video Equipment
- Netzteile und Spannungsversorgungen
Anwendung
- Reliability Testing (z.B. Automotive), basierend auf OEM- und internationalen Standards
- End-of-Line Testing
- Produktions-Stichprobentests
- Hardware-in-the-Loop (HIL) Testing
- Umwelttests (Temperatur, Klima, Elektrisch, Mechanisch, …)
Produktbeschreibung
Der APIX3 zu HDMI Converter stellt eine einfache Möglichkeit dar, ein fahrzeugspezifisches APIX3 Signal in ein standardisiertes HDMI Signal zu konvertieren. Somit ist die Ausgabe auf einem Monitor oder die Weiterverarbeitung auf einer Vielzahl von Systemen möglich.
Die APIX3 Technologie erlaubt eine störungsarme Hochgeschwindigkeitsübertragung von Video- sowie Steuerdaten über ein einzelnes twisted pair Kabel.
Die Platine selbst kann das Bestehen des APIX Links auswerten, sowie die Wandlung auf HDMI vornehmen. Die Steuerung der Platine erfolgt wahlweise über eine RS232 oder eine USB Schnittstelle. Die Platine ist so gestaltet, dass Sie sehr einfach und modular in industrietaugliche 19″ Einschubsysteme integriert werden kann.
Spezifikationen
Merkmale
- APIX3 Video Eingang
- HDMI Video Ausgang
- Link LED
- RS232 Steuerschnittstelle
- APIX2 Chipsatz: Inova INAP562RAQ
Produktbeschreibung
Der AERA GMSL3 Serializer macht aus einer Videoquelle oder einem internen Testbild ein GMSL3-Signal und speist es in die Strecke ein. Damit lässt sich ein Steuergerät oder ein Display prüfen, ohne dass eine echte Kamera angeschlossen sein muss. Der integrierte Test-Pattern-Generator liefert das Bild direkt aus der Baugruppe.
Zusätzlich bringt jeder Kanal eine elektronische Last mit. Da GMSL-Kameras ihre Versorgung über dieselbe Koaxleitung beziehen, über die auch das Video läuft, lässt sich damit die Stromaufnahme einer Kamera nachbilden und das Verhalten der Versorgungsseite unter realistischer Belastung prüfen. Die Last ist je Kanal einstellbar und sinkt bis zu 600 mA.
Die Varianten mit dem Zusatz T unterstützen zusätzlich den Tunneling-Modus. Mit den Schnittstellen Ethernet, USB-C und RS232 integrieren sich die Module in nahezu jede Prüfumgebung, bedient werden sie über ACP mit der integrierten Web-GUI.
Spezifikationen
- Erzeugung von GMSL3-Signalen aus Videoquelle oder internem Testbild
- Zwei, vier oder sechs Kanäle
- Elektronische Last je Kanal, bis 600 mA
- Integrierter Test-Pattern-Generator
- Tunneling-Modus in den T-Varianten
- Voller Lese- und Schreibzugriff auf alle GMSL3-Register
- Automatisch geregelter Lüfter
Varianten
- GMSL3-S2-HFM-mDP-LS: 2 Kanäle, 2 × Mini DisplayPort, elektronische Last
- GMSL3-S2-HFM-mDP-LS-T: 2 Kanäle, 2 × Mini DisplayPort, elektronische Last, Tunneling
- GMSL3-S6-HFM-mDP-LS: 6 Kanäle, 6 × Mini DisplayPort, elektronische Last
- GMSL3-S6-HFM-mDP-LS-T: 6 Kanäle, 6 × Mini DisplayPort, elektronische Last, Tunneling
- SER 4CH 2DP: 4 Kanäle, 2 × DisplayPort
Bezeichnungsschema
Beispiel: GMSL3-S6-HFM-mDP-LS-T
- GMSL3: Signaltyp
- S: Serializer, wandelt Video nach GMSL3
- 2 oder 6: Anzahl der Kanäle
- HFM: Steckverbinder auf der GMSL-Seite
- mDP: Videoeingang, alternativ DP
- LS: elektronische Last je Kanal
- T: Tunneling-Modus
Schnittstellen
- Ethernet (RJ45)
- USB-C (Virtual COM)
- RS232 (DSUB9)
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
Technische Daten
- Betriebsspannung: 12,0 V DC
- Stromaufnahme: 500 mA (2 Kanäle) bis 2 A (6 Kanäle)
- Interne Sicherung
- Elektronische Last: bis 600 mA je Kanal
- Test-Pattern-Generator: in allen Varianten integriert
- Registerzugriff: voller Lese- und Schreibzugriff auf alle GMSL3-Register
Anwendung
- Einspeisen definierter Testbilder in GMSL3-Strecken
- Prüfung von Displays und Steuergeräten ohne echte Kamera
- Nachbilden der Stromaufnahme einer Kamera über die elektronische Last
- Belastungstests der Kameraversorgung über Koax
- Link-Qualitäts- und Fehleranalyse über Register- und Statusauswertung
- Integration in Prüfstände und Testsysteme
Downloads
Produktbeschreibung
Das AERA Testrack bietet Ihnen die Möglichkeit, Schnittstellen eines oder mehrere Prüflinge zentral zu steuern, zu erfassen und auszuwerten. Die Prüflinge werden mittels Kabelbaum an das Testrack angeschlossen. Zur Steuerung und Automatisierung nutzen Sie den Industrie PC inklusive TFT Schublade. Maßgeschneidert, Testsysteme (Klimakammer/ Shaker), Prüfling für Infotainmentsysteme Automotive Bereich. Neben Standardausführungen entwickeln und fertigen wir auch kundenspezifische Gehäuse und individuelle Systemlösungen, abgestimmt auf die technischen Anforderungen und den jeweiligen Einsatzzweck.
Vorteile & Merkmale
Das Testsystem wird individuell auf den jeweiligen Prüfling ausgelegt und bietet maßgeschneiderte Schnittstellen sowie spezifische Prüflingskabelbäume. Es unterstützt die parallele Prüfung mehrerer Prüflinge, ist für die Testautomatisierung vorbereitet und wird inklusive prüflingsspezifischer Testsequenzen geliefert. Dank des modularen Aufbaus lassen sich externe Komponenten einfach integrieren und zukünftige Erweiterungen problemlos umsetzen. Robuste Industriekomponenten, eine integrierte USV sowie Wartung und DAkkS-konforme Kalibrierung sorgen für einen zuverlässigen 24/7-Betrieb.
Technische Daten
Das Testsystem ist in einem mobilen 19″-Flycase auf Rollen untergebracht. Die Gehäusehöhe ist von 6 HE (400 mm) bis 40 HE (1.958 mm) verfügbar, die Tiefe beträgt je nach Ausführung 400 bis 2.500mm bei einer Standardbreite von 600 mm. Die maximale Tragfähigkeit liegt bei 450 kg.
Produktbeschreibung
Das THMS misst Temperatur und Luftfeuchtigkeit an mehreren Messpunkten gleichzeitig. Bis zu vier Sonden lassen sich parallel auslesen. Der Status jedes Sensors wird direkt am Gerät visuell angezeigt.
Mit den drei Schnittstellen Ethernet, USB und RS232 integriert sich das THMS in nahezu jede Prüfumgebung, bedient wird es über ACP mit der integrierten Web-GUI. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über USB, ein zusätzliches Netzteil ist nicht erforderlich. Das THMS ist als 3HE-Rack-Version für den Einbau ins Testsystem sowie als Standalone-Variante im robusten Metallgehäuse erhältlich.
Spezifikationen
- Standalone-Variante im robusten Metall-Tischgehäuse
- Stromversorgung über USB 5 V möglich, kein extra Netzteil notwendig
- Bis zu vier Sensoren gleichzeitig
- Visuelle Signalisierung des Sensorzustandes
- Gleichzeitige Abfrage aller Messsonden
Schnittstellen
- Ethernet
- USB-Schnittstelle
- RS232 COM Schnittstelle
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
Technische Daten
- Anzahl Sensoren: Vier
- Betriebstemperatur Sensoren: −40 °C bis +125 °C
- Genauigkeit für Temperatur: −40 bis +100 °C ± 0,4 °C, +100 bis +120 °C ± 0,6 °C
- Genauigkeit für Feuchtigkeit: 0 bis 80 % RH ± 1,5 % RH, 80 bis 100 % RH ± 2,0 % RH (gemessen bei 25 °C)
Anwendung
- Temperatur- und Klimaüberwachung in Klimakammern
- Thermische Charakterisierung von Steuergeräten und Baugruppen
- Dauerlauf- und Lebensdauertests mit mehreren Messpunkten
- Umweltsimulation und Konditionierungsprüfungen
- Überwachung von Temperaturen im Testsystem
- Dokumentation von Umgebungsbedingungen während Messungen
Produktbeschreibung
Die AERA Switchbox wird zwischen Prüfling und Prüflingsumgebung geschaltet und bietet die Möglichkeit, jeden physikalischen Pin nach den E-Testnormen zu prüfen. Das Testsystem schaltet dabei per Befehl zwischen Bypass-Betrieb und dem Fehlerzustand um.
Nachbilden lassen sich die typischen Fehler eines Kabelbaums: unterbrochene Leitung, beschädigte Isolation mit Kurzschluss gegen Masse, gegen die Versorgungsspannung oder gegen einen anderen Pin, Überlast sowie Wackelkontakt durch getaktete Unterbrechung.
Der Aufbau ist modular. Vierzehn Steckplätze nehmen Module auf, die den Signalweg an den jeweiligen Steckverbinder des Prüflings anpassen. Zur Wahl stehen Module für FAKRA, HSD und H-MTD mit hochfrequenztauglichen Relais bis 6 GHz sowie Module für Niederstrom bis 7,5 A und Hochstrom bis 20 A. Die Bestückung wird für jedes Projekt zusammengestellt, sodass die Switchbox genau zum Kabelbaum des Prüflings passt. Die obere Steckerreihe führt zum Prüfling, die untere zur Prüflingsumgebung.
Spezifikationen
- Prüfung jedes physikalischen Pins nach den E-Testnormen
- Umschaltung zwischen Bypass-Betrieb und Fehlerzustand per Befehl
- Vierzehn Steckplätze, Bestückung je Projekt frei wählbar
- Module für FAKRA, HSD, H-MTD, Niederstrom und Hochstrom
- Hochfrequenztaugliche Relais bis 6 GHz in den HF-Modulen
- Hochstromschalter für E-10- und E-13-Tests über 20 A
Verfügbare Module
- FAKRA: 6 Signale und 6 Schirme, max. 1 A, HF-Relais bis 6 GHz, 50 Ω angepasst
- HSD: bis 3 HSD-Stecker, 12 Signale und 3 Schirme, max. 1 A, HF-Relais bis 6 GHz, 50 Ω angepasst
- H-MTD: bis 4 H-MTD-Stecker, 12 Signale und 3 Schirme, max. 1 A, HF-Relais bis 6 GHz, 50 Ω angepasst
- HC (High Current): 5 Signale, max. 20 A, High-Current-D-Sub
- LC (Low Current): 8 Signale, max. 7,5 A, D-Sub
Fehlerfunktionen
- BYPASS: Normalbetrieb, Signal wird durchgeschleift
- OC: Leitungsunterbrechung an einem oder mehreren Pins
- SC_GND: Kurzschluss gegen Masse
- SC_VCC: Kurzschluss gegen Versorgungsspannung
- IC_SC: Kurzschluss zweier Pins gegeneinander
- IC_LOAD: zwei Pins über die externe Last verbunden
- LOAD_GND: Pin über die externe Last gegen Masse
- E10_0R1 / E10_100K: E-10-Sequenz über 0,1 Ω Kiloohm-Bereich
- E13: E-13-Sequenz, getaktete Unterbrechung zur Wackelkontakt-Simulation
- ITS: Pin durchgeschleift, zusätzlich Last-Eingang angeschlossen
Technische Daten
- Stromversorgung: 230 V, 50 Hz AC
- Umgebungstemperatur: +10 °C bis +40 °C
- Modulsteckplätze: 14
Anwendung
- Charakterisierung von Steuergeräten unter Fehlerbedingungen
- Simulation von Kabelbruch und Isolationsschäden
- Kurzschlusstests gegen Masse, Versorgung und benachbarte Pins
- Überlast- und Überstromprüfungen
- Wackelkontakt-Simulation über einstellbare Sequenzen
- E-10- und E-13-Prüfsequenzen
- Automatisierte Fehlerinjektion im laufenden Testbetrieb
Produktbeschreibung
Ein BiasTee koppelt eine Gleichspannung in einen HF-Signalweg ein oder trennt sie wieder heraus. Damit lässt sich eine aktive Antenne, ein LNB oder ein Verstärkermodul über dieselbe Koaxleitung versorgen, über die auch das Signal läuft, ganz ohne zusätzliche Versorgungsleitung.
Die einkreisige Ausführung deckt einen Signalbereich bis 6 GHz ab und ist wahlweise im Aluminiumgehäuse oder als Leiterplattenmodul erhältlich. Für Prüfaufbauten mit vielen Kanälen gibt es eine sechsfache Variante, bei der die einzelnen Kreise getrennte Masseführungen besitzen und sich dadurch nicht gegenseitig beeinflussen.
Spezifikationen
| Modell | Kreise | Max. Frequenz |
| BT1-XX-6G | 1 | 6 GHz |
| BT6-XX | 6, getrennte Masseführung | – |
XX steht für die Steckverbinder-Kombination, F für female SMA und M für male SMA.
Anwendung
- Versorgung aktiver Antennen über die Signalleitung
- Speisung von LNBs im Satellitenempfang
- Ein- und Auskoppeln der Phantomspeisung im Prüfaufbau
- Trennung von DC- und HF-Anteil vor der Messung
- Mehrkanalige Antennenversorgung im Testsystem (6-fach-Variante)
Produktbeschreibung
Resistive Splitter teilen ein HF-Signal auf mehrere Wege auf, etwa um denselben Prüfling und ein Messgerät gleichzeitig zu speisen. In umgekehrter Richtung arbeiten dieselben Bauteile als Combiner und führen mehrere Quellen auf einen Empfänger zusammen.
Zwei Bauarten stehen zur Wahl. Die symmetrische Ausführung teilt das Signal gleichmäßig auf und erreicht die höchsten Grenzfrequenzen bis 16 GHz. Die isolierte Ausführung dämpft die Ausgänge zusätzlich gegeneinander, sodass sich angeschlossene Geräte nicht gegenseitig stören. Erhältlich sind zwei, drei und sechs Ausgänge.
Spezifikationen
| Modell | Ausgänge | Struktur | Max. Frequenz | Bauformen |
| RSC2S-XX-16G | 2 | symmetrisch | 16 GHz | H · 2L · 4L |
| RSC2I-XX-8G | 2 | isoliert | 8 GHz | H · 2L · 4L |
| RSC3S-XX-8G | 3 | symmetrisch | 8 GHz | H · 2L · 4L |
| RSC3I-XX-8G | 3 | isoliert | 8 GHz | H · 2L · 4L |
| RSC6I-XX-6G | 6 | isoliert | 6 GHz | H · 2L · 4L |
XX steht für die Steckverbinder-Kombination, F für female SMA und M für male SMA.
Anwendung
- Aufteilen eines Signals auf mehrere Prüflinge
- Paralleles Mitmessen ohne Auftrennen des Signalwegs
- Zusammenführen mehrerer Quellen auf einen Empfänger
- Verteilen eines Antennensignals im Testsystem
- Entkoppeltes Speisen mehrerer Empfänger (isolierte Ausführung)
Produktbeschreibung
Der Verstärker gleicht Verluste aus, die auf langen Leitungswegen oder beim Aufteilen eines Signals entstehen. Er hebt das Signal um 14 dB an und arbeitet bis 6 GHz, sodass sich auch ausgedehnte Prüfaufbauten mit mehreren Splitterstufen noch mit ausreichendem Pegel betreiben lassen.
Wie die übrigen HF-Komponenten ist er als fertiges Gerät im Aluminiumgehäuse und als Leiterplattenmodul zur Integration erhältlich.
Spezifikationen
| Modell | Kreise | Verstärkung | Max. Frequenz | Bauformen |
| AMP1-14-XX-6G | 1 | + 14 dB | 6 GHz | H · 2L · 4L |
Anwendung
- Ausgleich von Leitungsverlusten in langen Prüfaufbauten
- Pegelanhebung nach mehrstufiger Signalaufteilung
- Aufbereitung schwacher Antennensignale
- Kompensation der Dämpfung von Splittern und Schaltmatrizen
Produktbeschreibung
Mit den Schaltmodulen lässt sich ein HF-Signalweg automatisiert umschalten, etwa zwischen mehreren Antennen, Signalquellen oder Prüflingen. Damit entfällt das manuelle Umstecken, und Testabläufe können vollständig automatisiert werden.
Die einfachen Ausführungen schalten einen Eingang auf zwei, vier, acht oder sechzehn Ausgänge. Für Aufbauten mit mehreren parallelen Signalwegen gibt es Module mit vier voneinander unabhängigen Schaltern auf einer Baugruppe.
Spezifikationen
| Modell | Schalter | Konfiguration | Bauform |
| SW1-SPDT-XX-4L | 1 | 1:2 | 4L |
| SW1-SP4T-XX-4L | 1 | 1:4 | 4L |
| SW1-SP8T-XX-4L | 1 | 1:8 | 4L |
| SW1-SP16T-XX-4L | 1 | 1:16 | 4L |
| SW4-SPDT-XX-4L | 4, unabhängig | je 1:2 | 4L |
| SW4-SP4T-XX-4L | 4, unabhängig | je 1:4 | 4L |
Anwendung
- Automatisiertes Umschalten zwischen Antennen oder Signalquellen
- Reihenprüfung mehrerer Prüflinge an einem Messgerät
- Aufbau von Schaltmatrizen im Testsystem
- Zuschalten von Referenzsignalen zur Kalibrierung
- Parallele Signalwege in einem Gerät (4-fach-Module)
Produktbeschreibung
Die Adapter schlagen die Brücke zwischen den Steckverbindern aus dem Fahrzeug und der Messtechnik im Labor. Automotive-Verbinder wie HSD, H-MTD und MATEnet lassen sich damit auf SMA umsetzen, sodass sich Oszilloskope, Netzwerkanalysatoren und Signalgeneratoren direkt anschließen lassen.
Ein Adapter führt außerdem von HSD auf H-MTD und ermöglicht so den Übergang zwischen zwei Steckverbindergenerationen im selben Aufbau.
Spezifikationen
| Modell | Eingang | Ausgang |
| AD-HSD-F | HSD (Rosenberger D4S23M-40MA5-Z) | 4 × SMA |
| AD-HSD-HMTD | HSD (Rosenberger D4S23M-40MA5-Z) | 2 × H-MTD |
| AD-HMTD-F | H-MTD (Rosenberger E6S20A-40MT5-Z) | 2 × SMA |
| AD-MateNet-F | MATEnet | 2 x SMA |
Anwendung
- Anschluss von Messtechnik an Automotive-Steckverbinder
- Signalanalyse an HSD-, H-MTD- und MATEnet-Leitungen
- Übergang zwischen HSD und H-MTD im selben Aufbau
- Aufbau von Messpunkten im Kabelbaum
- Laboraufbauten mit gemischten Steckverbindersystemen
Produktbeschreibung
Nicht jeder Prüfaufbau lässt sich mit Standardkomponenten abbilden. Wo mehrere Funktionen auf engem Raum zusammenkommen, fasst AERA sie auf einer gemeinsamen Baugruppe zusammen. Das spart Platz im Rack, reduziert die Zahl der Kabelwege und verbessert die Signalqualität, weil Übergänge zwischen einzelnen Modulen entfallen.
Ein Beispiel ist die Splitter-BiasTee-Kombination: Sie teilt ein Signal auf sechs Wege auf und versorgt jeden Ausgang zugleich über ein eigenes BiasTee mit Gleichspannung. Was sonst zwölf einzelne Baugruppen und die entsprechende Verkabelung erfordern würde, sitzt hier auf einer Leiterplatte.
Auf derselben Basis entstehen weitere kundenspezifische Lösungen: andere Kanalzahlen, abweichende Steckverbinder, kombinierte Schalter-Splitter-Aufbauten oder Baugruppen mit definierten Lasten im Signalweg.
Spezifikationen
| Modell | Funktion | Bauform |
| RSC6I+BT6-XX-4L | 6-Wege-Splitter (isoliert) kombiniert mit sechs Bias Tees | 4L |
Weitere Kombinationen auf Anfrage.
Anwendung
- Mehrkanalige Antennenversorgung mit gleichzeitiger Signalverteilung
- Platzsparender Aufbau kompletter HF-Signalpfade im Testsystem
- Kundenspezifische Kanalzahlen und Steckverbinder
- Kombinierte Schalter-Splitter-Aufbauten
- Definierte Lasten im Signalweg
Produktbeschreibung
Mit dem Switch der Serie 2P-DIFF-4G-HSD lässt sich ein differentielles Hochgeschwindigkeitssignal auf einen von zwei Ausgängen schalten. Ausgelegt für Signalbandbreiten bis 4 GHz (mit anderem Steckverbinder bis 6 GHz) eignet er sich besonders für schnelle Video- und Datenübertragung, etwa in LVDS-Anwendungen.
Die Umschaltung erfolgt über einen externen Enable-Eingang (low aktiv) mit 12 V. Ist er aktiviert, schaltet das interne Relais den Signalpfad zuverlässig und mit geringer Einfügedämpfung um. Die Signalpfade sind bidirektional. Das Gerät lässt sich also ebenso nutzen, um zwei Quellen auf eine Senke zu schalten wie umgekehrt.
Der Switch ist konform zur Rosenberger-HSD-Pinbelegung und arbeitet mit HSD-Universal-Coding. Dank der modularen Systemarchitektur lassen sich kundenspezifische Konfigurationen schnell realisieren: mehr Kanäle, andere Steckverbinder, n:m-Matrixschalter, Switch-Splitter-Kombinationen oder DC-Bias-Auskopplung.
Merkmale
- Umschaltung eines differentiellen Signals auf zwei Ausgänge
- Signalbandbreite bis 4 GHz, mit anderem Steckverbinder bis 6 GHz
- Bidirektionale Signalpfade
- Geringe Einfügedämpfung
- Konform zur Rosenberger-HSD-Pinbelegung
- Steuerung über externen Enable-Eingang, low aktiv
Spezifikationen
Anschlüsse
- Anschluss A: HSD-Buchse Rosenberger D4S23M-40MA5-Z
- Anschluss B: HSD-Buchse Rosenberger D4S23M-40MA5-Z
- Anschluss C: HSD-Buchse Rosenberger D4S23M-40MA5-Z
- Stromversorgung: 4-mm-Buchse Hirschmann (972356200 und 972356201)
- Enable: 4-mm-Buchse Hirschmann (972356203)
Technische Daten
- Switch-Konfiguration: 1:2
- Stromversorgung: 12 V DC, 0,6 W
- Steuerschnittstelle: 12 V DC, low aktiv
- Signalbandbreite: 4 GHz, bis 6 GHz mit anderem Steckverbinder
- Betriebsbedingungen: +5 °C bis +35 °C
- Dämpfung bei 1 GHz: 0,7 dB
- Dämpfung bei 2 GHz: 1,0 dB
- Dämpfung bei 3 GHz: 2,3 dB
- Dämpfung bei 4 GHz: 1,9 dB
Anwendung
- Umschalten von Automotive-Videosignalen zwischen zwei Displays
- Umschalten zweier Videoquellen auf ein Display
- LTE- und Mobilfunksignale
- GNSS-Signale
- Digitalradio (SDARS, SiriusXM und andere)
- Alle Anwendungen bis 6 GHz
Downloads
Produktbeschreibung
Die AERA Solution for Automated Testing (SAT) ist eine leistungsstarke Softwarelösung für die flexible und automatisierte Testdurchführung – ideal für wechselnde Produktanforderungen. SAT ermöglicht die einfache Erstellung und Anpassung von Testsequenzen, die verschiedenste Geräte wie Netzteile, Prüflinge, Klimakammern und Messtechnik steuern. Besonders hervorzuheben ist die Synchronisierung mit Temperatur- und Feuchteprofilen, z. B. für Umwelttests nach Automobilstandards. Testfolgen lassen sich ohne Programmierkenntnisse über Microsoft Excel definieren. Die Lösung bietet Live-Visualisierung, automatische Grenzwertüberwachung und umfangreiche Protokollierung – für effizientere Abläufe und höhere Reproduzierbarkeit.
Geräte und Interfaces
Hier ein Auszug an unterstützten Geräten, Herstellern und Interfaces. Auch Erweiterungen um kundenspezifische Interfaces oder Integration neuer Geräte ist kein Problem.
- Klimakammern (Beispiel: Vötsch, CTS, …)
- Generische Interfaces und Protokolle (TCP, UDP, REST, RS232, …)
- National Instruments
- Tektronix
- Rohde & Schwarz
- Automotive Interfaces (Vector, PEAK, A2B, CAN, LIN, BaseT, …)
- Audio und Video Equipment
- Netzteile und Spannungsversorgungen
Anwendung
- Reliability Testing (z.B. Automotive), basierend auf OEM- und internationalen Standards
- End-of-Line Testing
- Produktions-Stichprobentests
- Hardware-in-the-Loop (HIL) Testing
- Umwelttests (Temperatur, Klima, Elektrisch, Mechanisch, …)
Produktbeschreibung
Alle aktiven AERA Geräte arbeiten mit derselben Steuerplattform. Sie ist in jeder Baugruppe fest verbaut und sorgt dafür, dass sich AMPS, AEC, A2B, THMS, DC Power Hub, Loadboard, GMSL3-Module, Switchbox und E50 Box alle gleich bedienen lassen.
Im Mittelpunkt steht die integrierte Web-GUI. Jedes Gerät stellt eine eigene Webseite bereit: IP-Adresse oder Gerätenamen in den Browser eingeben, fertig. Es muss keine Software installiert werden, und mehrere Arbeitsplätze können parallel auf dasselbe Gerät zugreifen. Alle relevanten Werte sind nach Kategorien gruppiert, lassen sich einzeln auslesen und setzen, und ein Hilfetext erscheint, sobald man mit der Maus über einen Eintrag fährt. Wer lieber tippt, findet in derselben Oberfläche eine Kommandozeile. Auch Firmware-Updates laufen über den Browser.
Die Web-GUI wird immer über Ethernet aufgerufen. USB-C und RS232 stehen, sofern am Gerät vorhanden, für die Kommandoschnittstelle zur Verfügung, etwa zum Automatisieren per Skript. Welche Schnittstellen ein Gerät bietet, steht beim jeweiligen Produkt.
- Web-GUI im Browser, ohne Installation von Software
- Zugriff über IP-Adresse oder frei vergebbaren Gerätenamen
- Mehrere Arbeitsplätze können gleichzeitig zugreifen
- Grafische Oberfläche, Kommandozeile und Firmware-Update in derselben Ansicht
- Einheitlicher Befehlssatz über alle AERA Geräte hinweg
- Burst-Funktion für zeitgenaue Messreihen
Spezifikationen
Schnittstellen
- Ethernet (TCP/IP und UDP/IP), Netzwerkport 15181
- USB-C als virtueller COM-Port
- RS232 mit 115200 Baud, 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit
- Web-GUI ausschließlich über Ethernet erreichbar
- Nicht jedes Gerät bietet alle drei Schnittstellen
Technische Daten
- Netzwerkkonfiguration über DHCP oder feste Adressvergabe
- Firmware-Update über den Browser
- Burst-Funktion für zeitgenaue Datenaufzeichnung
Anwendung
- Bedienung ohne Softwareinstallation, direkt im Browser
- Einheitliche Befehle über alle AERA Geräte hinweg
- Automatisierte Testabläufe per Skript
- Fernzugriff auf Geräte im Testsystem
- Firmware-Updates im laufenden Betrieb
Downloads
Produktbeschreibung
Das AMPS ist ein modular kombinierbares Netzteilsystem, das Versorgung und Präzisionsmessung in einem Gerät vereint.
Jedes Modul besitzt ein eigenes, unabhängiges AC/DC-Netzteil. Prüflinge beeinflussen sich dadurch nicht gegenseitig. Ebenso besitzt jedes Modul eine eigene Strombegrenzung, die sich unabhängig von den übrigen Kanälen einstellen lässt. Dazu kommen ein Hauptausgang für den vollen Strombereich und drei Hilfsausgänge mit je bis zu 1 A.
Ruhestrom und Volllast lassen sich in einer einzigen, lückenlosen Messreihe erfassen. Die Spannung wird über separate Sense-Leitungen direkt am DUT gemessen und Leitungsverluste automatisch kompensiert. Auf Wunsch wird das AMPS werkskalibriert oder nach DAkkS kalibriert geliefert.
Für kritische Messungen steht eine Burst-Funktion bereit, die sich vorkonfigurieren und für mehrere Parameter gleichzeitig starten lässt. Minimal-, Maximal- und Mittelwerte von Spannung und Strom werden über einen einstellbaren Zeitraum mitgeführt. Bedient wird das AMPS über ACP mit der integrierten Web-GUI. Für besonders schnelle Spannungsrampen kann ein externes Netzteil eingeschleift werden.
Spezifikationen
- Unterbrechungsfreie Strommessung von µA bis 68 A
- Eigenes, unabhängiges AC/DC-Netzteil je Modul
- Strombegrenzung
- Spannungsmessung direkt am DUT über separate Sense-Leitungen
- Werkskalibrierung oder DAkkS-Kalibrierung
- Burst-Funktion für schnelle Messreihen
Schnittstellen
- Ethernet zur Steuerung
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
Wählbare Netzteilkonfiguration
| Leistung | Spannung | Strom |
| 800 W | 15 V DC | 53,4 A |
| 800 W | 24 V DC | 33,5 A |
| 800 W | 30 V DC | 26,7 A |
| 800 W | 36 V DC | 22,3 A |
| 800 W | 48 V DC | 16,7 A |
| 800 W | 60 V DC | 13,4 A |
| 1500 W | 24 V DC | 62,5 A |
| 1500 W | 30 V DC | 50,0 A |
| 1500 W | 36 V DC | 41,7 A |
| 1500 W | 48 V DC | 31,3 A |
| 1500 W | 60 V DC | 25,0 A |
| 3000 W ¹ | 48 V DC | 62,5 A |
| 3000 W ¹ | 60 V DC | 50,0 A |
Strommessung, unterbrechungsfrei über alle Bereiche
| Messbereich | Auflösung | Genauigkeit |
| 0 mA – 7,4 mA | 2,5 µA | 10 µA ± 0,5 % |
| 3 mA – 1,6 A | 500 µA | 800 µA ± 1,0 % |
| 200 mA – 68 A | 20 mA | 100 mA ± 1,0 % |
Spannungsmessung
| Messbereich | Auflösung | Genauigkeit |
| 0 – 60 V | 1 mV | 80 mV ± 1,0 % |
Technische Daten
- Kalibrierung: Werkskalibrierung oder DAkkS-Kalibrierung
Anwendung
- Lückenlose Strommessung vom Ruhestrom bis zur Volllast in einer Messreihe
- Präzise Spannungsmessung
- Rückwirkungsfreie Versorgung mehrerer Prüflinge nebeneinander
- Lastprofile und Verbrauchsmessungen über lange Zeiträume
- Spannungsrampen und Bordnetzsimulation
- Burst-Messungen zur Erfassung schneller Stromtransienten
Produktbeschreibung
Das Loadboard ist ein 12-Kanal-Lastmodul.
Jeder der zwölf Lastkanäle ist unabhängig steuerbar. Vier Betriebsarten stehen zur Verfügung: Offen (OFF), Kurzschluss (SC), Konstantstrom (CC) und emulierter Widerstand (RES). Strom und Spannung werden je Kanal kontinuierlich gemessen, eine Front-LED zeigt den Zustand jedes Kanals farblich an. Bedient wird das Board über ACP mit der integrierten Web-GUI.
Ergänzend bietet das Board zwölf Relais-Steuerkanäle für externe Relais sowie eine GND-Support-Buchse, über die sich mehrere Ampere starke Rückstrom auf mehrere Leitungen verteilen lässt.
Spezifikationen
- Zwölf unabhängig steuerbare Lastkanäle
- Vier Betriebsarten je Kanal: OFF, SC, CC und RES
- Kontinuierliche Strom- und Spannungsmessung je Kanal
- Farbliche Zustandsanzeige über Front-LED je Kanal
- Zwölf Relais-Steuerkanäle für externe Relais
- GND-Support-Buchse zur Verteilung des Rückstroms
Schnittstellen
- Ethernet
- USB-C (VCOM)
- RS232
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
- Lasteingang: D-SUB 25 (kabelseitig Stecker/male)
Technische Daten
- Stromversorgung: +12 V DC
- Lastkanäle: 12
- Lastmodi: OFF, SC (Kurzschluss, begrenzt), CC (Konstantstrom), RES (Konstantwiderstand)
- Relais-Steuerkanäle: 12
- Unterstützte Relaisspulen: 12 V, max. 200 mA je Kanal
- Eingangsspannung: 0,1 bis 50 V
- Dauerleistung je Kanal: 18 W
- Stromgenauigkeit: ± 1 % ± 10 µA bis ± 2 mA (bereichsabhängig)
- Spannungsgenauigkeit: ± 2 % ± 50 mV (1×), ± 2 % ± 100 mV (2×)
- Temperaturgenauigkeit: ± 4 °C
Spannungen bis 50 V sind ohne Schaden zulässig, die Messung sättigt jedoch oberhalb 25 V. Der maximale Strom hängt von der Eingangsspannung ab.
Anwendung
- Test der DC-Einspeisung (Phantomspeisung) auf Koaxleitungen
- Belastung von Antennenversorgungen und LNB-Speisungen
- Simulation von Verbrauchern an Steuergeräteausgängen
- Belastungstests an GPIO- und Versorgungsausgängen
- Ansteuerung externer Relais im Prüfaufbau
- Automatisierte Lastprofile im Testsystem
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Produktbeschreibung
Der DC Power Hub ist ein modulares DC-Netzteil für bis zu fünf Ausgangsmodule mit je 14 Kanälen. Voll ausgebaut versorgt er bis zu 70 Komponenten einzeln und unabhängig. Über die Master-Slave-Architektur lassen sich zwei Power Hubs koppeln. Damit stehen bis zu 140 steuerbare Kanäle zur Verfügung.
Jeder Kanal besitzt eine eigene elektronische Sicherung mit softwareseitig einstellbarer Auslöseschwelle in 10-mA-Schritten. Löst eine Sicherung aus, kann diese wieder aktiviert werden, entweder per Reset-Taste oder per Software-Befehl. Strom und Spannung werden je Kanal präzise gemessen, eine LED zeigt den Zustand jedes Ausgangs direkt an.
Zehn Kanäle je Modul liefern fest 12 V, vier weitere lassen sich als Gruppe per Software auf 12 V oder 5 V umschalten. Bedient wird der Power Hub über ACP mit der integrierten Web-GUI.
Spezifikationen
- Bis zu 70 einzeln steuerbare Kanäle, bis zu 140 im Master-Slave-Verbund
- Eigene elektronische Sicherung je Kanal
- Auslöseschwelle je Kanal in 10-mA-Schritten einstellbar
- Präzise Strom- und Spannungsmessung je Kanal
- Zehn feste 12-V-Kanäle und vier umschaltbare Kanäle je Modul
- Temperaturgeregelter Lüfteranschluss
Schnittstellen
- Ethernet
- USB
- RS232
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
Technische Daten
- Bauform: 19″-Halbrack-Einschub (42 TE), 3 HE
- AC-Betriebsspannung: 100 bis 264 V AC, 50 bis 60 Hz
- Ausgangsmodule: 1 bis 5
- Ausgangsstrom je Kanal: max. 5 A
- Software-Strombegrenzung: einstellbar je Kanal, 10 mA Auflösung
- Strommessung: max. ± 2 % ± 10 mA
- Spannungsmessung: max. ± 2 % ± 20 mV
- Reaktionszeit Software-Limit: typ. 30 bis 60 ms
- Reaktionszeit Hardware-Limit: typ. 15 bis 20 ms
- Lüfter: PWM-Anschluss max. 6 A, temperaturgeregelt über externen NTC
Anwendung
- Zentrale DC Stromversorgung kompletter Testsysteme
- Einzelversorgung von Steuergeräten und Komponenten
- Gezieltes Power-Cycling einzelner Prüflinge
- Überstrom- und Fehlerfallsimulation über die Software-Sicherung
- Stromaufnahmeüberwachung im Dauerlauf
- Temperaturgeführte Lüftersteuerung im Testsystem
Produktbeschreibung
Der APIX3 zu HDMI Converter stellt eine einfache Möglichkeit dar, ein fahrzeugspezifisches APIX3 Signal in ein standardisiertes HDMI Signal zu konvertieren. Somit ist die Ausgabe auf einem Monitor oder die Weiterverarbeitung auf einer Vielzahl von Systemen möglich.
Die APIX3 Technologie erlaubt eine störungsarme Hochgeschwindigkeitsübertragung von Video- sowie Steuerdaten über ein einzelnes twisted pair Kabel.
Die Platine selbst kann das Bestehen des APIX Links auswerten, sowie die Wandlung auf HDMI vornehmen. Die Steuerung der Platine erfolgt wahlweise über eine RS232 oder eine USB Schnittstelle. Die Platine ist so gestaltet, dass Sie sehr einfach und modular in industrietaugliche 19″ Einschubsysteme integriert werden kann.
Spezifikationen
Merkmale
- APIX3 Video Eingang
- HDMI Video Ausgang
- Link LED
- RS232 Steuerschnittstelle
- APIX2 Chipsatz: Inova INAP562RAQ
Produktbeschreibung
GMSL3 überträgt hochauflösende Videosignale über eine einzige Koaxleitung und ist im Fahrzeug die Verbindungstechnik für ADAS-Kameras und Displays. Der AERA GMSL3 Deserializer wandelt dieses Signal zurück in ein Standard-Videoformat: wahlweise Mini DisplayPort oder HDMI. Damit lässt sich das Bild einer Kamera oder eines Steuergeräts direkt auf einem handelsüblichen Monitor sichtbar machen, ohne zusätzliche Auswertehardware.
Die Module bieten vollen Zugriff auf sämtliche Register der GMSL3-Chips, auch dort, wo für eine Spezialfunktion kein eigenes Kommando vorgesehen ist. Link- und Fehlerstatus werden je Kanal über LEDs und per Software ausgegeben. Ein integrierter Test-Pattern-Generator erlaubt die Prüfung der Videokette, ohne dass eine externe Quelle angeschlossen sein muss. Mit den Schnittstellen Ethernet, USB-C und RS232 integrieren sich die Module in nahezu jede Prüfumgebung, bedient werden sie über ACP mit der integrierten Web-GUI.
Erhältlich sind Varianten mit zwei und sechs Kanälen. Auf Wunsch schleifen die ETH-Varianten zusätzlich Ethernet über die GMSL-Strecke durch.
Spezifikationen
- Wandlung von GMSL3 nach Mini DisplayPort oder HDMI
- Zwei oder sechs unabhängige Kanäle
- Daisy-Chain-Ausgang je Kanal
- Integrierter Test-Pattern-Generator
- Voller Lese- und Schreibzugriff auf alle GMSL3-Register
- Link- und Error-LED je Kanal
- GMSL2-Abwärtskompatibilität
- Versorgungsspannung: 12,0 V DC
Varianten
- GMSL3-D2-HFM-mDP: 2 Kanäle, 2 × Mini DisplayPort
- GMSL3-D2-HFM-mDP-ETH: 2 Kanäle, 2 × Mini DisplayPort, Ethernet-Tunneling
- GMSL3-D6-HFM-mDP: 6 Kanäle, 6 × Mini DisplayPort
- GMSL3-D6-HFM-mDP-ETH: 6 Kanäle, 6 × Mini DisplayPort, Ethernet-Tunneling
- GMSL3 4×HMTD to 1×HDMI: 2 Kanäle, 1 × HDMI umschaltbar, HDCP 1.4 / 2.3, GMSL2-abwärtskompatibel
- GMSL3 6×Coax to 3×HDMI: 6 Kanäle, 3 × HDMI
Schnittstellen
- Ethernet (RJ45)
- USB-C (Virtual COM)
- RS232 (DSUB9)
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
Technische Daten
- Stromaufnahme: 500 mA (2 Kanäle) bis 2 A (6 Kanäle)
- Interne Sicherung: keine, externe Sicherung oder strombegrenztes Netzteil erforderlich
- Test-Pattern-Generator: in allen Varianten integriert
- Registerzugriff: voller Lese- und Schreibzugriff auf alle GMSL3-Register
- Statusanzeige: Link- und Error-LED je Kanal, Status-LED Controller
- Stream-Auswahl: Stream 1 bis 4
- Sideband-Funktionen: 2 × I²C Pass-Through, 2 × UART Pass-Through, je mit Loopback-Option
- Daisy-Chain: Ausgang je Kanal vorhanden
- Bauform: 19″-Subrack-kompatibel
Anwendung
- Prüfung von ADAS-Kameras und Kameramodulen im Labor
- Sichtbarmachen von GMSL3-Video auf Standardmonitoren
- Test von Fahrzeugdisplays, Kombiinstrumenten und Head-up-Displays
- Infotainment- und IVI-Systemtests
- Link-Qualitäts- und Fehleranalyse über Register- und Statusauswertung
- Ethernet-Übertragung über die GMSL-Strecke prüfen (ETH-Varianten)
- Integration in Prüfstände und Testsysteme
Produktbeschreibung
Der AERA GMSL3 Serializer macht aus einer Videoquelle oder einem internen Testbild ein GMSL3-Signal und speist es in die Strecke ein. Damit lässt sich ein Steuergerät oder ein Display prüfen, ohne dass eine echte Kamera angeschlossen sein muss. Der integrierte Test-Pattern-Generator liefert das Bild direkt aus der Baugruppe.
Zusätzlich bringt jeder Kanal eine elektronische Last mit. Da GMSL-Kameras ihre Versorgung über dieselbe Koaxleitung beziehen, über die auch das Video läuft, lässt sich damit die Stromaufnahme einer Kamera nachbilden und das Verhalten der Versorgungsseite unter realistischer Belastung prüfen. Die Last ist je Kanal einstellbar und sinkt bis zu 600 mA.
Die Varianten mit dem Zusatz T unterstützen zusätzlich den Tunneling-Modus. Mit den Schnittstellen Ethernet, USB-C und RS232 integrieren sich die Module in nahezu jede Prüfumgebung, bedient werden sie über ACP mit der integrierten Web-GUI.
Spezifikationen
- Erzeugung von GMSL3-Signalen aus Videoquelle oder internem Testbild
- Zwei, vier oder sechs Kanäle
- Elektronische Last je Kanal, bis 600 mA
- Integrierter Test-Pattern-Generator
- Tunneling-Modus in den T-Varianten
- Voller Lese- und Schreibzugriff auf alle GMSL3-Register
- Automatisch geregelter Lüfter
Varianten
- GMSL3-S2-HFM-mDP-LS: 2 Kanäle, 2 × Mini DisplayPort, elektronische Last
- GMSL3-S2-HFM-mDP-LS-T: 2 Kanäle, 2 × Mini DisplayPort, elektronische Last, Tunneling
- GMSL3-S6-HFM-mDP-LS: 6 Kanäle, 6 × Mini DisplayPort, elektronische Last
- GMSL3-S6-HFM-mDP-LS-T: 6 Kanäle, 6 × Mini DisplayPort, elektronische Last, Tunneling
- SER 4CH 2DP: 4 Kanäle, 2 × DisplayPort
Bezeichnungsschema
Beispiel: GMSL3-S6-HFM-mDP-LS-T
- GMSL3: Signaltyp
- S: Serializer, wandelt Video nach GMSL3
- 2 oder 6: Anzahl der Kanäle
- HFM: Steckverbinder auf der GMSL-Seite
- mDP: Videoeingang, alternativ DP
- LS: elektronische Last je Kanal
- T: Tunneling-Modus
Schnittstellen
- Ethernet (RJ45)
- USB-C (Virtual COM)
- RS232 (DSUB9)
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
Technische Daten
- Betriebsspannung: 12,0 V DC
- Stromaufnahme: 500 mA (2 Kanäle) bis 2 A (6 Kanäle)
- Interne Sicherung
- Elektronische Last: bis 600 mA je Kanal
- Test-Pattern-Generator: in allen Varianten integriert
- Registerzugriff: voller Lese- und Schreibzugriff auf alle GMSL3-Register
Anwendung
- Einspeisen definierter Testbilder in GMSL3-Strecken
- Prüfung von Displays und Steuergeräten ohne echte Kamera
- Nachbilden der Stromaufnahme einer Kamera über die elektronische Last
- Belastungstests der Kameraversorgung über Koax
- Link-Qualitäts- und Fehleranalyse über Register- und Statusauswertung
- Integration in Prüfstände und Testsysteme
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Produktbeschreibung
Der AERA Automotive Ethernet Converter verbindet klassisches Ethernet mit Automotive Ethernet. Er wandelt den physikalischen Layer zwischen BASE-T und BASE-T1 um, mit 100 Mbit/s und 1 Gbit/s. Datenpakete werden dabei weder modifiziert noch zwischengespeichert.
Damit lässt sich jedes Steuergerät mit T1-Schnittstelle ohne Umwege an Standard-Netzwerktechnik anbinden, ob Laptop, Messgerät oder im Testsystem. Die Konfiguration erfolgt wahlweise manuell direkt am Gerät oder per Software über USB-C (VCOM) und Ethernet. Bedient wird der AEC über ACP mit der integrierten Web-GUI. Für sicherheitskritische Anwendungen unterstützt der AEC MACsec-Verschlüsselung auf MAC-Ebene.
Der Converter ist in zwei Bauformen erhältlich. Beide arbeiten mit derselben Elektronik und unterscheiden sich nur in der Anzahl der Kanäle und in den Abmessungen: als kompaktes Standalone-Gerät im Tischgehäuse für schnelle Laboraufbauten und als 6-Channel-Converter für den platzsparenden Einbau in Testsystemen.
Spezifikationen
- Verlustfreie Wandlung zwischen BASE-T und BASE-T1
- 100 Mbit/s und 1 Gbit/s
- Master- und Slave-Betrieb
- MACsec-Verschlüsselung auf MAC-Ebene
- Konfiguration manuell am Gerät oder per Software
- Als Standalone-Gerät und als 6-Channel-Converter erhältlich
- Versorgungsspannung: 12 V DC
Schnittstellen
- Ethernet und USB-C (VCOM) zur Steuerung
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
- BASE-T-Anschluss: RJ45
- BASE-T1-Anschluss: MATEnet oder HMTD
Bauformen
- Standalone Converter: 1 Kanal
- 6-Channel Converter: 6 unabhängige Kanäle
Anwendung
- Anbindung von T1-Steuergeräten an Standard-Netzwerktechnik
- Integration in Testsysteme und Prüfstände
- Restbussimulation und Steuergeräte-Kommunikationstests
Produktbeschreibung
Der AEC mGig erweitert die Converter-Familie um Multi-Gigabit-Geschwindigkeiten. Er wandelt zwischen BASE-T und BASE-T1 mit 2,5, 5 und 10 Gbit/s.
Der mGig arbeitet ausschließlich auf dem physikalischen Layer und beeinflusst weder Inhalt noch Timing der Übertragung. Auf der BASE-T-Seite kommt ein SFP-Cage zum Einsatz, sodass sich das Gerät flexibel an vorhandene Netzwerktechnik anbinden lässt. Bedient wird der mGig über ACP mit der integrierten Web-GUI, konfiguriert wahlweise direkt am Gerät oder per Software über USB-C und Ethernet.
Spezifikationen
- Multi-Gigabit-Wandlung mit 2,5, 5 und 10 Gbit/s
- Verlustfreie Wandlung zwischen BASE-T und BASE-T1
- Master- und Slave-Betrieb
- MACsec-Verschlüsselung auf MAC-Ebene
- SFP-Anschluss auf der BASE-T-Seite
- Als Standalone-Gerät und als 6-Channel-Converter erhältlich
- Versorgungsspannung: 12 V DC
Schnittstellen
- Ethernet und USB-C (VCOM) zur Steuerung
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
- BASE-T-Anschluss: SFP
- BASE-T1-Anschluss: HMTD
Bauformen
- Standalone Converter: 1 Kanal
- 6-Channel Converter: 6 unabhängige Kanäle
Anwendung
- Integration in Testsysteme und Prüfstände
- Protokollanalyse bei hohen Datenraten
Produktbeschreibung
Das AERA A²B Test Device prüft ein komplettes A²B-Setup vom Master bis zum letzten Slave-Knoten. Jeder der sechs Transceiver lässt sich per Software einzeln als Master oder als Slave konfigurieren, und zwar jederzeit im laufenden Betrieb. So bildet eine einzige Baugruppe wahlweise einen kompletten Bus mit mehreren Knoten nach oder ersetzt gezielt einen einzelnen Teilnehmer im realen Aufbau.
Auf der Baugruppe sitzt ein Audio-DSP. Er erzeugt Audiosignale direkt auf dem Board, sodass sich Frequenzen und Testtöne ohne externe Quelle in den Bus einspeisen lassen. Zusätzlich kann jeder Transceiver auf einen Codec geschaltet und mit einem analogen Ausgang belegt werden. Damit lassen sich externe Lautsprecher direkt anschließen oder umgekehrt externe Audioquellen auf die A²B-Transceiver legen, ohne zusätzliche Wandler im Aufbau.
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die interne Lastschaltung. Sie belastet die Phantomspannung des A²B-Busses gezielt und definiert mit bis zu 300 mA, wahlweise im Leerlauf, unter einstellbarer Last oder im Kurzschluss. So lassen sich Spannungseinbrüche und Leitungsverluste realitätsnah nachstellen, ohne externe Lastwiderstände anschließen zu müssen. Die 6 Channel PCB stellt für die Busspannung einen Connector bereit, über den sich der belastete Bus mit einem externen Messgerät der gewünschten Genauigkeit erfassen lässt. Bedient wird die Baugruppe über ACP mit der integrierten Web-GUI.
Spezifikationen
- Sechs A²B-Transceiver, jeder einzeln als Master oder Slave konfigurierbar
- Umkonfiguration jederzeit per Software möglich
- Audio-DSP zur Erzeugung von Audiosignalen direkt auf der Baugruppe
- Transceiver auf Codec schaltbar, mit analogem Ausgang
- Anschluss externer Lautsprecher und externer Audioquellen
- Interne Lastschaltung bis 300 mA je Kanal
- Connector für die externe Messung der Busspannung
- Generation, AD2428W (3. Generation auf Anfrage)
- Lastmodi: OC (Leerlauf), Load (bis 300 mA), SC (Kurzschluss)
- Versorgungsspannung: 12 V DC
Schnittstellen
- Ethernet und USB-C zur Steuerung
- Bedienung über ACP mit integrierter Web-GUI
- A²B-Anschluss: MATEnet
- Analoger Audioausgang über Codec
- DSUB15 für externe Messung der Busspannung
Audio
- Samplerate: 48 kHz
- TDM und Auflösung: bis TDM 16, bis 32 bit
- Frequenzgenerator: Sinus, Rechteck, Dreieck, Sägezahn von 20 Hz bis 24 kHz
- Audio-Einstellungen: Volume
- FFT: 4096 Punkte, Auflösung 11,71 Hz, Fenster Rect, Blackman, Hamming, Hann
Anwendung
- Entwicklung und Verifikation von A²B-Netzwerken im Fahrzeug
- Mikrofonarrays für Spracherkennung und Sprachassistenten
- Tests von Verstärkern, Head-Units und aktiven Lautsprechern
- Einspeisen von Testtönen ohne externe Audioquelle
- Anschluss externer Lautsprecher zur Hörprobe am Bus
- Belastungstests der Phantomspannung über lange Busstrecken